Ziele


Vor dem neuen Bürgermeister, den kommunalen Gremien und der Verwaltung der neuen Verbandsgemeinde liegen eine Vielzahl an Herausforderungen und Aufgaben, die es mit dem bestmöglichen Ergebnis für unsere Bürgerinnen und Bürger sowie für Betriebe und Gemeinden zu bewältigen gilt.

Aufgrund meiner Tätigkeiten in Verwaltung, Tourismus, Wirtschaftsförderung, Kindergärten, Schulen und Vereinen kenne ich die Menschen und Strukturen der Region wie kaum ein anderer.

Ich verfüge über ein großes, funktionierendes Netzwerk, das ich gerne gewinnbringend für die neue Verbandsgemeinde einsetzen werde. In diesem Netzwerk bin und werde ich selbst ein verlässlicher Partner für andere sein.

Seit 3 Jahren bin ich bereits in den Fusionsprozess im Rahmen der Kommunalen Verwaltungsreform eingebunden und gestalte diesen im touristischen Bereich mit.

Ich kenne die verantwortlichen Personen in Politik und Verwaltung vor Ort, auf regionaler und überregionaler Ebene. Somit bin ich mit den in der Fusionsvereinbarung einvernehmlich vereinbarten Abläufen, laufenden oder geplanten Projekten in der neuen Verbandsgemeinde schon vertraut. Damit ist mit mir als Bürgermeister ein reibungsloser Übergang ohne den Zeitverlust einer langen Einarbeitungsphase gewährleistet. Das ist effizient und wirtschaftlich.

Als neuer Bürgermeister werde ich mit hoher Priorität die Themen angehen, die für die Entwicklung der neuen Verbandsgemeinde besonders wichtig sind und in denen ich gleichzeitig über eine besondere Kompetenz und langjährige Erfahrung verfüge.


Das sind konkret:

Verwaltung

Für die Bürgerinnen & Bürger, Betriebe und Gemeinden ist es wichtig, dass die neue Verwaltung gut funktioniert. Dazu gehören qualifizierte Ansprechpartner, Verlässlichkeit und eine Serviceorientierung mit möglichst kurzen Wegen, kundenfreundlichen Öffnungszeiten und modernen Kommunikationsmöglichkeiten.

Die drei Verwaltungen müssen schnell zu einer gemeinsamen, leistungsstarken, bürgernahen und effizienten Verwaltung zusammengeführt und zwei Service orientierte Bürgerbüros an den Verwaltungsstandorten in Jünkerath und Hillesheim eingerichtet werden. Dabei ist es wichtig, dass die Bürgerinnen & Bürger, Betriebe und Gemeinden an allen bisherigen Standorten ihre Anliegen auch künftig zuverlässig erledigen können.


Gremienarbeit

Am 21. Oktober wird auch ein neuer Verbandsgemeinderat gewählt, der mit 40 Mitgliedern eine herausfordernde Größe und völlig neue Zusammensetzung haben wird. Ich möchte den neuen Rat als Bürgermeister zu einer selbstbewussten und effektiven Bürgervertretung entwickeln, die bei allen Entscheidungen immer die Bürger/innen, Betriebe und Gemeinden im Blick hat.

Als unabhängiger Bürgermeister werde  ich mit Bürgernähe, innovativen Vorschlägen, guten Argumenten und solide finanzierten Projekten überzeugen, um eine parteiübergreifende Zustimmung und Unterstützung im Rat zu erreichen.


Wirtschaftsförderung

Das Sachgebiet Wirtschaftsförderung muss beim neuen Bürgermeister, in den Gremien und in der Verwaltung der neuen Verbandsgemeinde einen sehr hohen Stellenwert haben.

Der Industrie- und Gewerbepark HIGIS in Wiesbaum ist eine wichtige Säule. Eine hohe Priorität sollen die bereits hier ansässigen Betriebe bekommen. Sie bilden aus, sichern vorhandene und schaffen neue Arbeitsplätze. Bürgermeister, Rat und Verwaltung müssen sich gemeinsam intensiv um diese – oft inhaber- oder familiengeführten – und meist sehr ortsverbundenen Betriebe kümmern, sehr gute Rahmenbedingungen für sie schaffen und immer verlässliche Partner sein. Darüber hinaus ist der zügige Breitbandausband für die Betriebe von großer Bedeutung.

Eine gute Zusammenarbeit mit Institutionen wie dem Landesbetrieb Mobilität, Krankenhaus, Bundes, Agentur für Arbeit, der WFG des Landkreises und die Nutzung der vielfältigen Fördermöglichkeiten von Bund, Land und EU durch die Wirtschaftsförderung der neuen Verwaltung sind zwingend erforderlich.


Tourismus

Der Wirtschaftszweig Tourismus sichert mit einem Jahresumsatz von 35 Mio. € in der neuen Verbandsgemeinde statistisch rd. 1.500 nicht exportierbare Arbeitsplätze in Übernachtungsbetrieben, Gastronomie, Handel, Handwerk und der Dienstleistungsbranche vor Ort.

Er kann mit den drei Tourist Informationen in Stadtkyll, Hillesheim und Jünkerath und einer gemeinsamen Tourismuszentrale ein Motor für eine nachhaltige Entwicklung der neuen Verbandsgemeinde sein. Der wichtige Tourismusstandort Stadtkyll soll dabei ebenso wenig in Frage gestellt werden, wie das Alleinstellungsmerkmal der Krimihauptstadt „Hillesheim“.

Zusätzlicher Gästeumsatz sichert die Existenz vieler Cafes, Gaststätten und Restaurants in unseren Gemeinden. Damit stehen diese Betriebe auch als Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft, für Geschäftsessen oder zur Durchführung von Familien- und Betriebsfeiern zur Verfügung.

Gepflegte Rad- und Wanderwege, Ausflugsziele, Parks und Schwimmbäder werden auch von einheimischen Bürgerinnen und Bürgern gern genutzt und erhöhen die Lebensqualität vor Ort.


Geologie und Landschaft

Hillesheim und Gerolstein sind die Keimzelle des Geotourismus in der Vulkaneifel. Die Obere Kyll verfügt über das nördlichste, Wasser gefüllte Maar der Vulkaneifel und den Vulkangarten. Die neue Verbandsgemeinde sollte daher eine Führungsrolle im Natur- und Geopark Vulkaneifel anstreben und sich um den Standort eines Naturparkzentrums bemühen.

Vulkane, Dolomitfelsen und Maare müssen erhalten und für künftige Generationen gesichert werden. Ein UNESCO Naturparkzentrum auf dem Gebiet der neuen Verbandsgemeinde würde die Regionalentwicklung fördern und internationales Renommee bringen.


Familien & Jugend:

Unsere neue Verbandsgemeinde muss für alle Generationen attraktiv sein. Hierzu gehören   am Bedarf von Kindern und Eltern ausgerichtete, zeitlich flexible Angebote in den Kindergärten, Grund- und weiterführenden Schulen möglichst wohnortnah.

Für unsere Jugendlichen sind Häuser der Jugend, Jugendräume, Sporthallen, Sportanlagen und eine verlässliche Unterstützung der Jugendarbeit in unseren Vereinen wichtig.

Mehrgenerationenangebote sollte unsere Antwort auf die sich ändernde Gesellschaft sein. Jung und Alt, Singles und Familien leben in den Ortskernen unserer Gemeinden zusammen und unterstützen sich gegenseitig.

Auch im Alter sollen sich die Menschen bei uns wohl fühlen. Hierzu gehören barrierefreie Angebote, eine wohnortnahe ärztliche Versorgung, Mobilität im Alter und Pflegeangebote (Tagespflege, Pflegedienste, Wohneinrichtungen für Senioren).


Dorfstrukturen, Ehrenamt & Feuerwehren

Ehrenamtler/innen und funktionierende Dorfstrukturen sind ganz wichtige Bausteine, die unsere Gesellschaft zusammenhalten. Viele positive  Beispiele in unseren Gemeinden zeigen und Tag für Tag, was in einer funktionierenden Dorfstruktur möglich ist und gemeinsam erreicht werden kann.

Ich bin seit Jahrzehnten in vielen Bereichen selbst ehrenamtlich aktiv und gehe gerne mit gutem Beispiel voran. Ich kenne daher aus eigener Erfahrung die Wünsche und Erwartungen der Ehrenamtler/innen. Als neuer Bürgermeister werde ich für sie immer ein offenes Ohr haben und die vielen Ehrenamtler in den Feuerwehren, Vereinen und Institutionen in der gesamten Verbandsgemeinde nach Kräften unterstützen.

Als Mitglied der LAG Vulkaneifel weiß ich, dass die Europäische Leader Förderung auch sehr gute Möglichkeiten zur Unterstützung vom ehrenamtlichen Engagement in unseren Gemeinden bietet.

Einen besonderen Stellenwert verdienen die ehrenamtlichen Feuerwehren in unseren Gemeinden. Diese sind unverzichtbar und müssen vom neuen Bürgermeister, den Gremien und der Verwaltung der neuen Verbandsgemeinde weiterhin Wertschätzung für ihre wichtige ehrenamtliche Tätigkeit, eine moderne, leistungsfähige Ausrüstung und größtmögliche Unterstützung erhalten.